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#halbzeit Landesrätin Pamer (3/3): Ehrenamt und Genossenschaften

13.07.2026, 12:10

Landesgesetz zum Ehrenamt als wichtige Errungenschaft, an Durchführungsverordnung wird gearbeitet – Genossenschaftswesen soll durch Zusammenarbeit mit Uni-Kompetenzzentrum gestärkt werden

Es sei für sie wichtig, vor Ort zu sein, um die Politik zu den Menschen zu bringen, sagte Landesrätin Pamer mit Blick auf einige Zahlen ihrer ersten zweieinhalb Jahre als Landesrätin: "Eine starke Gesellschaft entsteht durch partnerschaftliche Zusammenarbeit, mit geteilter Verantwortung und gemeinsamen Zielen." (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Es sei für sie wichtig, vor Ort zu sein, um die Politik zu den Menschen zu bringen, sagte Landesrätin Pamer mit Blick auf einige Zahlen ihrer ersten zweieinhalb Jahre als Landesrätin: "Eine starke Gesellschaft entsteht durch partnerschaftliche Zusammenarbeit, mit geteilter Verantwortung und gemeinsamen Zielen." (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN (LPA). Abgesehen von den Bereichen Sozialer Zusammenhalt (LPA hat berichtet), Familie und Senioren (LPA hat berichtet) zählen auch die Bereiche Ehrenamt und Genossenschaften zu den politischen Zuständigkeiten von Landesrätin Rosmarie Pamer. Im Rahmen ihrer #halbzeit-Pressekonferenz am 13. Juli sagte die Landesrätin, dass beide Bereiche "Eigenverantwortung, Solidarität und gemeinsames Handeln in den Fokus stellen."

Zu jenen Punkten, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren konsequent und zielstrebig verfolgt wurden, zählt das neue Landesgesetz zum Ehrenamt, das im Sommer 2025 im Südtiroler Landtag verabschiedet wurde. An einer entsprechenden Durchführungsverordnung wird bereits gearbeitet, selbes gelte für die Einführung des Landesverzeichnisses, informierte Landesrätin Pamer. 

Intensive Arbeit wurde auch im Zusammenhang mit der Mitplanung und Mitgestaltung (Co-programmazione/Co-progettazione) geleistet: für diese neuen Instrumente der Zusammenarbeit von Verwaltung und Organisationen des Dritten Sektors wurden eigene Leitlinien erarbeitet. Generell wurde der dritte Sektor weiter gestärkt, vor allem durch die Aufwertung des Amtes für Freiwilligenwesen und Solidarität sowie durch das Dienstleistungszentrum Ehrenamt. 

Eines der Vorhaben der nächsten zweieinhalb Jahre ist die Überarbeitung der Kriterien der Entwicklungszusammenarbeit, um diesen wichtigen Bereich besser und zielgerichteter unterstützen zu können. "Viele Südtiroler Vereine setzen tolle, auf die Bedürfnisse vor Ort ausgerichtete Projekte um, davon konnte ich mich selbst bei meiner Reise nach Uganda überzeugen", hielt Landesrätin Pamer fest. Die Reise habe gezeigt, dass Investitionen in diesem Bereich dort ankommen, wo sie am notwendigsten gebraucht werden.

Im Bereich der Genossenschaften wurden die Beitragskriterien überarbeitet. Um das Genossenschaftswesen in Südtirol weiter aufzuwerten, wird an einem Ausbau der bereits bestehenden Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für das Management von Genossenschaften an der Freien Universität Bozen gearbeitet.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren habe sie bereits Termine in 103 der 116 Südtiroler Gemeinden wahrgenommen, an 136 Sitzungen der Landesregierung teilgenommen, 178 Aktuelle Fragestunden und 167 Landtagsanfragen beantwortet sowie 4 Landesgesetze (mit-)eingebracht. "Eine starke Gesellschaft entsteht durch partnerschaftliche Zusammenarbeit, mit geteilter Verantwortung und gemeinsamen Zielen. Darum setze ich mich auch weiterhin dafür ein, gemeinsam soziale Zukunft zu gestalten", zog Landesrätin Rosmarie Pamer Bilanz.

ck