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Zeitpolitik

Zeit ist eine wesentliche Ressource und entscheidend für die Lebensqualität und das Wohlergehen der Familien. Zeitpolitik kann dazu beitragen, Zeitkonflikte zu reduzieren und Familien zeitlich zu entlasten.

Gesetzliche Grundlage

Art. 5 (Zeitpolitik)

(1) Unter Zeitpolitik versteht man die Verbesserung der Lebensqualität für die Bürger – mit besonderer Berücksichtigung der Familien – durch gezielte Maßnahmen bei der Regulierung der Zeitabläufe und der räumlichen Organisation, welche den Alltag bestimmen. In diesem Zusammenhang wird auch die Errichtung und Führung von Zeitbanken unterstützt.

(2) Ziel ist es, Familien mit verschiedenen Zeitmodellen den Zugang und die Inanspruchnahme von öffentlichen und privaten Diensten zu erleichtern und die Nutzung der öffentlichen Flächen zu verbessern. Ein besonderes Augenmerk gilt den Arbeits- und Schulzeiten als zentraler Taktgeber und Zeitnehmer, sowie dem öffentlichen Transportwesen.

(3) Die Richtlinien zur Koordinierung und Gestaltung familienfreundlicher Zeitabläufe und Raumnutzungen auf Landes-, Bezirks- und Gemeindeebene werden mit Durchführungsverordnung geregelt.

Das Land fördert die Zeitpolitik in Südtirol

Zeitpolitische Maßnahmen sollen Familien entlasten

Das Land will gemeinsam mit den Gemeinden familienfreundliche Betreuungszeiten besser koordinieren und gestalten. Mittelfristig sind zudem u.a. Mittelpunkt-Kindergärten und -Schulen angedacht.

Zeitpolitik: Land und Gemeinden arbeiten an Verbesserungen

Familien in ihrer Alltagsorganisation besser unterstützen: Darum geht es bei der Zeitpolitik. Land und Gemeinden wollen in diesem Zusammenhang zusätzliche Möglichkeiten der Kinderbetreuung schaffen.

Zeitpolitik für Familien: Arbeitsgruppe nimmt Tätigkeit auf

Die Nachmittagsbetreuung ist das erste Thema, zu dem die neu eingesetzte Steuerungsgruppe nun inhaltlich arbeitet, um künftig das flächendeckende Angebot für Familien erweitern zu können.