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#halbzeit Landesrätin Pamer (2/3): Familien und Senioren im Fokus

13.07.2026, 12:05

In erster Legislaturhalbzeit wurden unter anderem die Rechte von Betroffenen sexualiserter Gewalt verbessert – Pflege und KI wird als zukunftsgerichtetes Thema aktiv aufgegriffen

Landesrätin Rosmarie Pamer nannte unter anderem Maßnahmen, die Betroffenen sexualisierter Gewalt zugute kommen, als wichtigen Schwerpunkt der ersten #halbzeit der Legislatur. An der Umsetzung weiterer Maßnahmen werde weiter gearbeitet. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Landesrätin Rosmarie Pamer nannte unter anderem Maßnahmen, die Betroffenen sexualisierter Gewalt zugute kommen, als wichtigen Schwerpunkt der ersten #halbzeit der Legislatur. An der Umsetzung weiterer Maßnahmen werde weiter gearbeitet. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN (LPA). Unter das Motto "Gemeinsam soziale Zukunft gestalten" stellte Landesrätin Rosmarie Pamer ihre #halbzeit-Pressekonferenz am 13. Juli in Bozen. Dies gelte auch für die Bereiche Familie, Kinder- und Jugendschutz und Soziale Inklusion.

Verbesserungen für Familien habe es unter anderem durch die Weiterentwicklung der Familienleistungen, den Ausbau der Kleinkindbetreuung oder die Neuorganisation der Sommerbetreuung gegeben. "Wir haben in diesen zweieinhalb Jahren unter anderem die Beiträge für den Unterhaltsvorschuss sowie das Landeskindergeld erhöht, bei der Kleinkindbetreuung haben wir mittlerweile eine Betreuungsquote von 40 Prozent erreicht", hielt die Familienlandesrätin dazu fest. Mit der Leistung "Begleitetes Wohnen für Familien mit Migrationshintergrund“ laufe gerade eine bedeutende Maßnahme zur Inklusion an, zudem nannte die Landesrätin die Stärkung der Rechte von Betroffenen von sexualisierter Gewalt als wichtige Errungenschaft der ersten Legislaturhalbzeit. In diesen Bereichen arbeite man nun weiter am Ausbau der Kleinkind- und der Sommerbetreuung, an einem Maßnahmenpaket zur Corona-Aufarbeitung, an der Umsetzung der Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt und an einer Überarbeitung des Dekretes 30/2000, mit dem die unterschiedlichen Leistungen der finanziellen Sozialhilfe in Südtirol weiterentwickelt werden sollen. "Gute Lösungen entstehen immer gemeinsam", zeigte sich die Landesrätin überzeugt.

Auch im Bereich der Senioren, deren Betreuung und Pflege sei in den vergangenen 2,5 Jahren intensiv gearbeitet worden: Dazu zählt laut Landesrätin Pamer der Ausbau der ambulanten, teilstationären und stationären Angebote und die Unterstützung pflegender Angehöriger, es konnte die Attraktivität der Pflege- und Betreuungsberufe gesteigert werden, man habe ein Maßnahmenpaket zum Abbau der Wartezeiten bei der Pflegeeinstufung erarbeitet, die Pflegeeinstufung selbst bezeichnete die Landesrätin als "einen Bereich, an dem es konsequent weiterzuarbeiten gilt." Seniorinnen und Senioren über 65 Jahren können auf eine zusätzliche Unterstützungsleistung zurückgreifen, zudem konnten die Rechte der älteren Generation gestärkt werden. Gearbeitet werde derzeit an den Kriterien für die Kompetenzzentren Demenz, an einer Erhöhung der Beiträge zur rentenmäßigen Absicherung der Pflegezeiten, an einer Weiterentwicklung der Unterstützungsleistung 65+ sowie am Zukunftsthema Digitalisierung und KI in Pflege und Betreuung. "Es geht darum auszuloten, wo eine Unterstützung für die Pflegekräfte sinnvoll ist. Das Potential in diesem Bereich ist vorhanden, nun gilt es dies gut zu nutzen", sagte Pamer.

ck