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Lehrgang begeistert Mitarbeitende für Kinder- und Jugendhilfe

24.11.2025, 15:35

Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen – Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen stärken Kompetenzen in sozialpädagogischer Kinder- und Jugendarbeit

Beim Pilotlehrgang "Einführung in die (teil-)stationäre Kinder- und Jugendhilfe" wurde den Teilnehmenden praxisnah die Kompetenzen im Bereich Kinder- und Jugendschutz gestärkt. An der Feier zur Übergabe der Abschlussdiplome nahm auch Soziallandesrätin Rosmarie Pamer (1. Reihe, vierte von links) teil. (Foto: LPA/Haus der Familie)
Beim Pilotlehrgang "Einführung in die (teil-)stationäre Kinder- und Jugendhilfe" wurde den Teilnehmenden praxisnah die Kompetenzen im Bereich Kinder- und Jugendschutz gestärkt. An der Feier zur Übergabe der Abschlussdiplome nahm auch Soziallandesrätin Rosmarie Pamer (1. Reihe, vierte von links) teil. (Foto: LPA/Haus der Familie)

BOZEN (LPA). Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des einjährigen Pilotlehrganges "Einführung in die (teil-)stationäre Kinder- und Jugendhilfe" haben bei einer Abschlussfeier ihre Lehrgangsbestätigung erhalten. Der einjährige Pilotlehrgang hatte eine praxisnahe Einführung in das sozialpädagogische Arbeitsfeld für alle, die sich künftig beruflich darin engagieren möchten, geboten. 

Die Seminare wurden von CRAIS, dem Zusammenschluss der sozialpädagogischen Einrichtungen Südtirols, dem Bildungshaus "Haus der Familie" und der Landesabteilung Soziales konzipiert und umgesetzt. "Die Begleitung von Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen ist eine herausfordernde, aber erfüllende Arbeit. Es freut mich darum sehr, dass bei diesem Lehrgang Menschen in ihren Kompetenzen gestärkt wurden", sagte Soziallandesrätin Rosmarie Pamer bei der Feier. Sie würdigte zudem die Leistung der Absolventinnen und Absolventen.

Zentrales Ziel des Lehrgangs war es, die Quer- und Neueinsteigerinnen und -einsteiger im Sozialbereich, die bereits in den Einrichtungen tätig sind, praxisnah zu qualifizieren. In 182 Weiterbildungsstunden, aufgeteilt in 15 Module, standen Theorie und Praxis gleichermaßen auf dem Programm. 

Neben den Grundlagen der sozialpädagogischen Arbeit und der Krisenintervention ging es um Beratungskompetenzen sowie den Erwerb von Grundkenntnissen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Diagnosen. Zu den Kursreferentinnen und -referenten zählten auch die Mitarbeiterinnen des Amtes für Kinder- und Jugendschutz und Soziale Inklusion. Ein Großteil der Module fand direkt in den beteiligten Einrichtungen statt und stellte somit den Praxisbezug sicher. Nach dem Abschluss des Pilotlehrgangs ist aufgrund der großen Nachfrage und der positiven Erfahrungen bereits eine weitere Auflage der Seminarreihe in Planung.

red/ck